The Sack of Baltimore

 

Die Piraten von Baltimore
Irlandreisen und Tipps mit Chris und Fee – Reisepodcast Erlebnis – Irland Episode 003

Hallo herzlich willkommen bei einer neuen Episode unseres Reisepodcasts „Erlebnis Irland – Reisen zum Hören.
Es freut mich sehr dass du wieder dabei bist. Mein Name ist Christoph und ich bin Reisefotograf, Podcaster, Autor und Trainer.
Gemeinsam mit meiner Frau Felicitas, Lehrerin für Geschichte und Englisch erzählen wir dir Geschichten von und über die grüne Insel.

Irisches Regenwetter
Irisches Wetter. Oder zumindest, wie es sich so vorstellt. Tatsächlich hatten wir nur einen Regentag bei unserer letzten Irland-Tour

In unserer Episode heute geht es um die irschen Piraten und wir besuchen Bernie und Patrick McCarthy.

Bernie und Patrick sind die Schlossherren auf Schloss Baltimore.
Die beiden Hostoriker haben das Gebäude liebevoll restauriert und wohnen auch selber darin. Gerne führen sie ihre Besucher durch ihr Wohnzimmer und erzählen von der Geschichte des Piratennestes.

Piraterie war in Europa des Mittelalters nichts beonderes. Es gab sie auch an der Südwestküste Irlands. Einer ihrer Häfen befand sich in Baltimore. Von hiet aus haben sie die umliegenden Gewässer konzrolliert.

Davon erzählen wir dir in einer späteren Episode.

Zum zweiten Teil dieser Geschichte gehört der sogenannte „Sack of Boltimore“.

Von ihm erzählt Patrick in dieser Folge.

Fee und ich haben lange darüber diskutiert, wie wir den Begriff „Sack“ für diese Episode richtig übersetzen sollen.

Beim “Sack of Baltimore“ wurden mehr als 200 Bewohner der Stadt von algerischen Korsaren gefangen genommen und auf Sklavenmärkte Marokkos verschleppt.

„Einacken passte also nicht unbingt ebenso wenig wie Handstreich oder so. Deshalb haben wir es beim Englischen gelassen.

Bernie und und Patrick McCarthy – Herren von Schloss Baltimore

Hallo mein Name ist Patrick Mccarthy ich und meine Frau Bernie McCarthy sind Bewohner von Baltimore, Irland. 1997 haben wir uns dafür entschieden eine Ruine, die Jahrhundertelang schon im Dorf war zu kaufen, zu renovieren, zu restaurieren und darin zu leben. Und wir beide leben nun darin.

Fee: wir arbeiten momentan an einer Podcast Serie,Sie heißt Erlebnis Irland. Hier in der Gegend gibt es viele versteckte Schätze das hier ist eins davon, von dem wir dachten, dass wird unsere Hörer sicher interessieren. Wir sind heute nach Baltimore gekommen, weil es geregnet hat.

Patrick: Dankeschön hatte nichts anderes zu tun, daher ( Gelächter)
Felicitas: um ehrlich zu sein
Oh und dann haben wir gesehen, dass es hier eine Piraten Ausstellung gibt.
Und dann dachten wir oh das ist ebenfalls interessant. Und wir haben sogar etwas gelernt, wir wussten nicht, dass es einen rückwärts gerichteten klavenhandel gab.

Sklavenhandel – Verschleppung der Iren

Interview Fee und Patrick McCarthy
Im Wohnzimmer der McCarthys oder im Festsaal von Schloss Baltimore

Patrick: Das ist etwas was viele Leute nicht wissen. Viel Interesse existiert gegenüber dem schwarzen Sklavenhandel und es gibt auch viele Dokumente darüber, aber viele Leute nehmen nicht wahr das ist auch einen weißen Sklavenhandel gab. Es kommt daher das die Araber aus Spanien, dass sie Jahrhundertelang besetzten, weggejagt worden sind, Spanien war jahrhundertelang muslimisch, und die Araber siedelten sich in Nordafrika an, von wo aus sie unter der Ottomanischen Herrschaft kamen. Es gab dort nichts zu tun für sie und sie mussten ja überleben. Geld verdienen. Darum entschieden sie dafür Spanien, Italien und Küstenorte rund um das Mittelmeer zu überfallen und zu plündern.
Etwas was sie von den Orten nehmen konnten, waren die Einwohner.

Die Leute wurden unter der Prämisse mitgenommen, da sie in den Kerker gesperrt würden, und die Familien Mitglieder würden dann Lösegeld für die Personen nach Nordafrika schicken um sie loszukaufen. Dies hat nur einmal in Irland so geklappt. Es passierte in Baltimore. Aber die Leute, die aus Baltimore genommen wurden und in Baltimore lebten waren sehr arm. Es handelte sich um arme Fischer. Und diese wurden nicht zurück gekauft. Sie wurden nach Nord Afrika verschleppt. Dort wurden sie als Sklaven verkauft. Aber niemand hat sie zurück gekauft. Man hat nie mehr von Ihnen gehört. Keiner weiß was mit ihnen passiert ist.

Wir wissen im Großen und Ganzen wie der Lebensstil dieser Gefangenen aussah. Es gibt ein gutes Buch darüber, welches : Christian slaves and Muslim Masters heißt.
Es erzählt viel über die Erfahrungen , über die Art der Leute die gefangen genommen worden sind. Und wenn du ein Handwerk erlernt hattest, zum Beispiel Zimmermann, Tischler oder Schmid warst, Dann hattest du einen guten Arbeitsplatz und verdientest sogar manchmal Geld um sich selbst frei zu kaufen, dass wissen wir. Und manche von ihnen die sogar genug Geld hatten um ihren Freiheit zu erkaufen, entschieden sich dazu dort bleiben .
Sie konnten in Nord Afrika einen guten Lebensstil führen. Aber normalerweise litten die Menschen die dort waren sehr. Falls du keinen Beruf erlernt hattest du männlich warst und stark, landest du auf den Galeeren. Deine Aufgabe wäre es Schiffe zu rudern und deine Lebenserwartung wären nur 3-4 Jahre, anschließend würdest du sterben.

The Sack of Baltimore

Baltimore Castle innen
Fee in auf der oberen Empore. Hoch über der Tafel, an der die Piraten früher vielleicht gezecht haben.

Baltimore erlangte durch denn so genannten Sack of Baltimore traurige Berühmtheit. Nun wird es einmal im Jahr durch ein Piraten Festival im Juni gefeiert und daran erinnert. Wir haben einige Besucher, erinnern aber nicht an die Taten der Piraten, sondern erinnern uns an die Einzelnen, die von den Piraten mitgenommen wurden.

Felicitas: Was denken Sie wie viele Leute wurden mitgenommen?
Patrick: Eine Quelle geht von 107 Personen aus. Doch meine Frau, die nochmal zur Universität ging, und einen Studienabschluss über dieses Gebäude hier machte,Baltimore Castle und das Dorf, fand in einer Dokumentation, dass 237 Leute entführt wurden.
Felicitas: das sind sehr viele.
Patrick: sehr viele, es gibt ein Zeitzeugendokument eines Jesuitenpaters, der zu dieser Zeit in Algerien war , er hielt fest, und schreibt klar und deutlich, dass 237 Leute aus Baltimore herkamen. Viele Historiker, aber auch ich, glauben, dass das Individuum, welches Baltimore Castle zu dieser Zeit bewohnte, die Quelle verfasste, und die Leute stahl, von 107 Siedlern ausging, die aus England gekommen waren.

Baltimore war damals eine englische Siedlung.Ein besetztes Dorf, durch die Engländer, die von Cornwall kamen. Die anderen Menschen die entführt wurden, sind mit hoher Wahrscheinlichkeit Iren, aber geht man vom Aufschrieb der Person aus, die hier gewohnt hat, hatten sie keine Bedeutung. Die Engländer waren wichtig. 107 von 237. in unserer Ausstellung haben wir eine Liste mit den Namen der 107 Individuen, aber es ist nicht ein irischer Name darunter.

In Irland, aber es gibt keinen Irischen Namen, kein McCarthy, kein O‘Driscoll, kein erkennbarer irischer Name, nur englische Namen.
Dies führte zu  vielen verschiedenen Theorien, aber es wird nie jemand genau wissen.
Felicitas: Wann hat Ihre Familie das Schloss gekauft?
Patrick: wir haben es 1997 gekauft. Um 1640 wurde das Schloss, nach unseren Forschungen, zur Ruine. Oliver Cromwell, der aus England kam, sorgte dafür, dass es nach seinem Besuch des Schlosses niemanden mehr gab, der darin gewohnt hat. Nach seinem Besuch, erwähnen es alle Quellen bis heute, als Ruine. Wir haben es von einer Person gekauft, die in einem Haus hier in der Nähe gewohnt hat. Ihr gehörte das Gebäude, aber auch schon ihrer Mutter. Als ihre Mutter starb, hat sie das Gebäude verkauft. Wir haben es 1997 als Ruine erworben.

Dún na Séad – Baltimore Castle

Es war ein registriertes Nationaldenkmal, und das ist es heute auch noch, dass bedeutet, dass es dem besten Schutz unterliegt, welches der Staat einem Gebäude geben kann. Es bedeutet, dass man mit dem Gebäude nichts ohne Erlaubnis der Regierung machen kann. Weil es ein historisches Gebäude ist, legt die Regierung sehr viel Wert darauf. Wir haben 2 Jahre dafür gebraucht die nötigen Erlaubnisdokumente zu bekommen, die uns erlaubten mit der Arbeit fortzufahren.
Wir mussten einige archäologische Ausgrabungen machen um herauszufinden was unter der Erde war und einige Funde wurden untersucht, zum Beispiel Keramikteile, wir haben dann die Erlaubnis bekommen mit der Rekonstruktion fortzufahren.

Wir haben ebenfalls die Gebäudespezifischen Bautechniken herausgefunden, die genutzt wurden um das original Gebäude zu bauen. Ein gutes Beispiel sind die Deckenbalken aus Eiche, aber es ist grüne Eiche. Eiche die direkt nach dem Fällen verbaut wurde und nicht gelegen hat. Es gibt darin keine Eisennägel, es sind Holznägel, die das Dach zusammenhalten.
Wir haben 6 Jahre gebraucht das Schloss wieder aufzurichten und nach diesen sechs Jahren haben wir beschlossen hier zu leben. Ursprünglich hatten wir nicht daran gedacht, obwohl mein Frau und ich aus der Gegend sind und in einem andren Haus gelebt haben. Aber nachdem wir fertig waren, sagten wir ja, wir wollen hier leben. Nun, ist es ein gemütliches Gebäude, mit vier Schlafzimmern, wir haben das Gebäude aus unserer Perspektive wohnlicher gemacht, dadurch sind wir vom original Status abgewichen. Zentralheizung unterm Boden, natürlich auch Elektrizität, wir haben sogar einen Fernseher.
Felicitas: Sie haben den Fernseher gut versteckt.
Patrick: ja das ist er, ich muss witzigerweise hinzufügen, dass wir zwar einen Fernseher haben, er aber mit Dampfkraft betrieben wird.

Aufarbeitung der Vergangenheit – Bernies Bücher

Felicitas: das hört sich cool an, Bernie, Ihre Frau schreibt auch Bücher über das Schloss. Als wir die Arbeit am Schloss anfingen, realisierten wir, dass wir viele Nachforschungen machen müssen, daher ging sie auf die Universität, als Erwachsener , ihr Studienabschluss benötigte 4 Jahre in dieser Zeit erforschte sie die Geschichte des Gebäudes und des Dorfes. Ihre These hat sie als Buch herausgebracht, dass wir hier haben. Ausgehend von ihrer These, hat sie ein zweites Buch verfasst, dass sich mit der Piratengeschichte des Dorfes auseinandersetzt.

Obwohl die Bewohner eher durch den Sack of Baltimore bekannt wurden, waren die O‘Driscolls selbst Piraten, die oft auf See fuhren, Schiffe und ihre Fracht beschlagnahmten, also ebenfalls Piraten. Daher hat sie ein zweites Buch herausgegebenen. Und wir haben ein kleines Buch, dass sich mit dem Schloss selbst befasst.

Rekonstruktion des Castles

Felicitas: Wo fanden Sie die Handwerker um das Schloss zu bauen?
Patrick: Wir hatten Handwerker aus der Gegend. Das gute an einem maritimen Dorf ist, dass es vier Bootswerften in kurzem Abstand gab. Diese stellten Holzboote her, es gibt sogar einen noch davon, und der ist spezialisiert darauf, Holzfischerboote zu bauen und ale klassische Boote zu reparieren. Es gibt ein Fischerboot, das 106 Jahre alt ist und es sieht noch genauso gut aus, wie damals als es gebaut wurde. In ein paar Tagen findet hier ein HolzBootfestival statt. Dann werden viele dieser Holzboote den Hafen besuchen. Da es eine Tradition des Bootbauens gibt, resultiert daraus eine Holzverarbeitungstradition im Dorf.

Daher wurden viele Holzarbeiten durch Handwerker aus der Umgebung durchgeführt. Die Steinmetzarbeiten und die Steine waren in einem guten Zustand. Doch die Arbeit die nötig war, wurde ebenfalls durch hier angesiedelte Steinmetze durchgeführt, auch hier gibt es eine Tradition

Felicitas: wie viele Besucher haben Sie hier im Jahr?
Patrick: wir haben einige, im Juni und Juli oder August ist viel los, aber wir haben 8 Monate geöffnet,wir wohnen hier, wir beide sind im Ruhestand, daher kostet es uns nichts, wenn wir geöffnet haben, es ist kein volles Geschäftsobjekt, es ist auch kein Hobbie, wir freuen uns, dass Gebäude zu zeigen, die Geschichte der Region,  Leuten die ins Dorf kommen. Leuten die in eine ländliche Region wie diese kommen, kann es passieren, dass sie hinein und herausmarschieren und dann nichts über das Dorf oder die Gegend wissen. Wenn Sie aber das Schloss besuchen, können Sie die Geschichte des Dorfes kennenlernen, sehen, was Bier geschah, und was mich am meisten erstaunt, als Person die hier lebt, dass auf dem Boden auf dem wir stehen, waren vielleicht 50 O‘Driscolls, die um den Tisch herumsaßen und einen Piratenüberfall auf Waterford planten. Sie verließen dann mit ca 150 Leuten und ihrem Plan diesen Ort, gingen nach Waterford, und kamen vielleicht nur mit 100 wieder. Daher sind wir sehr nah an Geschichte dran, dass ist eine gute Erfahrung, die Besucher machen können.
Felicitas: Haben Sie schon Piratengeister gesehen?
Patrick: Nein, bisher haben wir keine Geister gesehen, würden uns aber darüber freuen, falls wir einen hätten, wäre das Gebäude noch viel beliebter.

Felicitas: das denk ich auch.
Patrick: vor allem für die Amerikaner.
Felicitas: Macht Sinn. Ok, Dankeschön .

Chris: Nachtrag

Baltimore Castle

Vor den Toren von Schloss Baltimore
Vor den Toren von Schloss Baltimore

Baltimore Castle ist jetzt nicht so wichtigste Monument Irlands aber die persönliche Geschichte der McCarthys und die Piraten fanden wir dann doch so spannend, dass wir uns sehr kurzfristig entschlossen haben, eine Episode für unseren Podcast draus zu machen. Kurzfristig, das heisst, während eines netten Plausches mit Bernie.

Hier noch ein kleiner ergänzender Nachtrag zum Interview mit Patrick:

Mehr Informationen zum Thema Piraten in Irland geben dir die Bücher von Bernie McCarthy, die ihr bei ihr selbt im Schloss oder auch bei Amazon kaufen könnt.

Wir haben uns ihr Buch „Pirates of Baltimore“ gekauft und dir noch weiteres spannendes Hintergrundmaterial zusammen gestellt:

Zum Schutz und Überwachung der Küste hatte die Royal Navy doch tatsächlich 2 Schiffe abgestellt, die in diesem Gebiet patrollieren sollten. Diese meldeten aber kurz nach Beauftragung einen Mangel an Ausrüstung und Schiesspulver.

Bei ihrem Überfall gelang es den Piraten nicht, bis zum Schloss vor zu dringen, bevor Alarm ausgelöst wurde.
Während sich die Piraten mit ihren Gefangenen auf die Rückreise nach Afrika machten,
haben die Bewohner von Schloss Baltimore versucht, eines der Schiffe zu Hilfe zu holen, um die Entführten zu befreien.

Es nahm auch tatsächlich die Verfolgung auf, konnte aber das Piratenschiff nicht mehr einholen.
Aber selbst wenn, es ist fraglich, ob das Kriegsschiff in der Lage gewesen wäre, die Piraten abzufangen.

Murat Rais

Die Vermutung liegt nahe, dass es noch einen weiteren Gerund für den Überfall auf Irland gab. Nicht nur der schlechte Küstenschutz der englischen Kolonie, sondern auch die Ortskenntnis des Piratenkapitäns Mutrat Rais.
Oder auch Jan Jansen mit burgerlichem Namen.
Jan Jansen aus Holland. Jahre zuvor war er als Glucksritter südwärts gesegelt. Bei Gibraltar hat er schliesslich bei den Piraten angeheuert.
Dieses Nordlicht wurde zu einem der erfolgreisten Korsaren des Mittelmeers.

Murat Rais machte sich mit zwei Schiffen auf den Weg nach Irland. Vor der englischen Küste kaperten sie ein Schiff, nahmen die Mannschaft gefangen und versenktenes es.

Vor Irland das selbe Spiel mit zwei Fischerbooten.
Einer der Kapitäne sollte ihn und seine zwei Schiffe nach Kinsale führen.
Statt dessen brachte die Piraten nach Baltimore.

Ob dies damit zu tun hatte, dass Kinsale zu gut bewacht und befestigt war oder aber dass der Fischerkapitän katholischer Ire war und er die Piraten zu einer Stadt mit protestantischen, englischen Siedlern führen wollte, um diese ans Messer zu liefern.
Darüber kann man spekulieren.

Wie auch immer. Nach dem Überfall liessen ihn die Piraten wieder frei.
Er hätte aber lieber mit ihnen nach Algir fahren sollen. Dann hätte er vielleicht überlebt.
Für seine Verwicklung in den Überfall wurde er später nämlich gehenkt.

Die Gründung von Skibbereen

Aus Angst vor weiteren Überfällen von Piraten verlegten die restlichen Siedler ihre Stadt einige Kilometer in das Landesinnere und gründeten Skibbereen.
Skibbereen erlangte im Zusammenhang mit der grossen Hungersnot traurige Berühmtheit.
Darüber haben wir Euch aber eine eigene Folge.

Der die verschwundenen Bewohner von Baltimore

Pub the Algiers Inn
Noch heute dreht sich in Baltimore so einiges um die Piraten aus Algier

>Wenn du glaubst, dass sich damit die Spir der Entführten im Nebel der Geschichte verliert, dann kann ich dir mitteilen, dass du dich irrst.

Sowohl ein Jesuitischer Mönch wie auch ein englischer Diplomat berichten über die Ankunft der irischen Gefangnen.

Besagter Diplomat war der britische Konsul James Frizell. Er besuchte die Gefangenen und liess beim zuständigen Staatssekretär für Auslandsfragen anfragen ob es wohl möglich sei, einen Fond zu schaffen, um die Entführten frei zu kaufen.

Ob dies dann auch geschehen ist, darüber gibt es keine Aufzeichnungen. Genau so wenig, wie darüber, ob einer von ihnen jemals wieder nach England zurückgekehrt ist.

Auf jeden Fall hätte die Möglichkeit bestanden, Seitens der englischen Regierung auch noch nachträglich Massnahmen zu ergreifen und die Entführten zu befreien.
Schluss
Damit endet nun die Ära der Piraten von Baltimore und auch diese Episode unseres Podcasts Erlebnis Irland.

Danke, dass du dabei warst.
Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann bewerte uns bei ITunes oder noch besser abonniere unseren Podcast, dann entgeht dir keine neue Folge. Das Transkript und weitere Informationen, sowie unsere Shownotes findest du auf unserem Blog: Erlebnis-irland.eu.
Gleich hier hören:

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