Transkript Podcast 002 Entwicklung der Camera Obscura 02

Obscura von Arbabien – Geschichte der Fotografie – Entwicklung der Camera Obscura

Erlebnis Photographie Podcast
Erlebnis Photographie Podcast

Hallo hier ist wieder Chris vom Podcast Erlebnis Photographie

Heute komme ich mir ein bisschen vor wie der Geschichtenerzähler aus 1000 und einer Nacht.

Bei unserem kleinen Geschichtsausflug für den zweiten Podcast sind wir zu Gast im Orient und nach Asien.

Weil die arabischen gelehrte in dieser Folge einen grossen Anteil an der Entwicklung der Fotografie hatten, heisst diese Folge:

 

“Obscura von Arabien”

Leider bin ich diesmal alleine. Fee hat zur Zeit beruflich viele Termine. Wie immer am Ende vom Schuljahr. Konferenzen

Hätten wir gewartet, bis sie wieder frei ist, hätte die Aufnahme dieser Folge wahrscheinlich noch bis zu den Sommerferien gedauert.

In der Zwischenzeit sind wir von unserer Fotoreise aus Irland zurück.

Vom verregneten Fühjahr in Irland in den heissen deutschen Sonntag.

In der letzten Folge haben wir begonnen, euch von der Geschichte der Lochkamera erzählt.

Von den Anfängen in der Steinzeit.

Über ihre Rolle bei der Entstehung der Höhlenmalereien.

Die Verwendung bei religiösen Ritualen, bei den Erbauern megalithischen Anlagen in Newgrange, bei Pyramiden in Ägypten oder im alten Griechenland.

Aber auch im antiken China war sie bereits bekannt und in Verwendung.

An dieser Stelle wollen wir uns noch bei Fāilte Ireland

NATIONAL TOURISM DEVELOPEMENT Authority bedanken,

die uns bei unserer Arbeit tatkräftig unterstützt und mit deren Hilfe wir Material für viele Stunden Podcast produziert haben.

Material, das ihr in den nächsten Wochen und Monaten zu hören bekommen werdet.

Wir haben auch das Skript zum Podcast „Kino der Steinzeit” um weitere Themen ergänzt, die sich bei der Recherche zu dieser Folge ergeben haben. Diese könnt ihr auf unserer Website www.erlebnis-photographie.de im Bereich Podcasts nachlesen.

 

Athenetempel in Paestum
Athenetempel in Paestum

 

Lukrez und die Natur der Dinge

Unsere Zeitreise beginnt diesmal kurz vor Christi Geburt in der Mitte des ersten Jahrhunderts.

Bei dem römischen Philosophen Lukrez.

Erstaunlich modern beschreibt er in seinem Aufklärungsgedicht „Über die Natur der Dinge” die Wirkung der Sonnenstrahlen, Entstehung von Bildern und Reflektionen. Wenn man bedenkt, dass es sich dabei nur um einige wage Überlegungen handelt, kommen diese der Realität doch schon sehr nahe.

Auch der Ansatz zu seinem Werk „Über die Natur der Dinge” ist sehr modern. Er will die Menschen seiner Zeit aufklären. Er will die Götter entmystifizieren, den Menschen die Angst vor dem Tod nehmen und er versucht vermeintliche Wunder logisch und beinahe wissenschaftlich zu erklären.

Angeblich wurde die einzige noch existierende Abschrift im 15. Jahrhundert von dem Humanist Poggio Bracciolini in einem Deutschen Kloster wiederentdeckt. Sie beeinflusste stark die geisteswissenschaftliche Entwicklung in jener Epoche.

Bei der Fotografie spielen viele Komponenten zusammen, damit am Schluss ein Bild entsteht. Wir brauchen Linsen, wir brauchen Filme, Prozessoren oder Chips.

Jede ist wichtig und jede hat ihre Geschichte.

Künftige Kameras kommen eventuell künftig ganz ohne Objektive aus. Deshalb werden wir der Entwicklung der Objektive eine eigene Podcastfolge widmen.

 

Spiegel, Waffen und Maschinen des Mechanismus

Der nächste Teilnehmer an unserer Challenge ist Heron von Alexandria genannt der „Mechnikus”.

Auch er war ein Universalgenie.

Der Erfinder beschäftigte sich im zweiten Jahrhundert mit Pneumatik, Hydraulik, Optik aber auch mit mathematischen Problemen.

Gelebt haben soll er im zweiten oder dritten Jahrhundert nach Christus.

Von ihm stammt das physikalische Gesetz „Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel” und mit dem Werk „De Speculis”die erste Abhandlung über Spiegel.

Dinge, die in der späteren Entwicklung der Fotografie eine besondere Bedeutung erfahren sollten.

 

Claudius Ptolemäus – Genie und Plagiator

Einen inzwischen zweifelhaften Ruf hegt sein Nachfolger und Landsmann Claudius Ptolemäus. Lange Zeit prägte sein Weltbild eines runden Universums, in dem sich die Sonne und die Sterne um die Erde drehen, das Denken der Menschen. Und tatsächlich waren seine Berechnungen astrologischer Ereignisse dem heute gängigen Weltbild lange überlegen. Auch wenn sie der Realität nicht entsprachen.

Wer viel macht, macht auch Fehler. Er war Mathematiker, Geograf, Astronom, Astrologe, Musiktheoretiker und Philosoph.

Ein Universalgenie zu sein scheint beinhahe normal zu sein für die Väter der Fotografie.

Ptolemäus war aber nicht in allen Bereichen gleich erfolgreich.

So haben sich seine mathematischen Beweise als falsch erwiesen und auch wurde er des Plagiats bezichtigt. Da er einfach Beschreibungen älterer Autoren, die zu seinen Beobachtungen passten, adaptiert haben soll, ohne auf seine Quellen hin zu weisen. Dieses Vorgehen war in der damaligen Wissenschaft aber durchaus üblich.

Immerhin stand ihm vermutlich bereits reines Glas zur Verfügung, so dass zumindest er die Lichtbrechung untersuchen und beschreiben konnte.

 

Die Camera Obscura in der Han Dynastie

Weiter geht unsere Geschichte in der Han Dynastie, die ungefähr Periode – in der Zeit von 200 vor bis 200 nach Christus – erfreuten sich Projektionen mit der Camera Obscura großer Beliebtheit.

Ein Ingenieur Namens Ting Huan entwickelte die Technik weiter. Es gelang ihm wohl dabei das erste Rollkino zu erfinden.

Wir erinnern uns, das sind die Trommeln die mit einer Reihe von Schlitze versehen sind und innen dann mit Bildern von Menschen versehen sind. Sie bewegen sich, sobald man die Trommel rotieren lässt.

Nach einem ähnlichen Prinzip funktionierte wohl auch Ting Huans Wundermaschinen.

Dann war für knapp 400 Jahre Ruhe.

Ob sich wirklich nichts in Richtung der Entwicklung der Kamera Obscura bzw der Fotografie getan hat, kann ich natürlich nicht sagen. Aber zumindest habe ich bei unseren Recherchen nichts entsprechendes gefunden.

 

Athemius von Tralles

Von China kehren wir zurück ins damalige oströmische Reich. Genauer gesagt nach Byzanz. In Konstantinopel – dem heutigen Istanbul – lebte der Architekt Anthemius von Tralles.

Er ist bekannt durch seine Beteiligung am Bau der berühmten Hagia Sophia.

Früher, als ich noch jung war, hielt ich sie für den Inbegriff einer Moschee, bis mir dann klar wurde, dass das Gebäude ursprünglich eine christliche Kirche war.

Die Hagia Sophie ist einer der schönsten Kuppelbauten überhaupt mit vielen architektonischen Besonderheiten.

Anthemius Spezialgebiete waren Lichtbrechung, Linsen und Reflektionen.

Er untersuchte zum Beispiel den Fall der Lichtstrahlen in eine Camera Obscura, die über einen eingebauten Spiegel reflektiert werden.

Die Ergebnisse hielt er in seinen Aufzeichnungen fest.

Währenddessen nutzt man in China die Camera Obscura noch immer eher im Unterhaltungsbereich.

Tuan Chang Shih hat das Funktionsprinzip noch nicht verstanden. Er erklärt die seitenverkehrte Darstellung einer Pagode, mit der Spiegelung im nahegelegen Meer.

 

Ketzer, Wissenschaftler oder Zauberer – Al Kindi

Was geschieht, wenn Die Wissenschaft auf die Religion trifft?

Für den arabischen Gelehrten Al Kindi im 9 Jh. war alles der Ausdruck einer von Gott gewollten Ordnung.

Für ihn war auch klar, dass die Sterne und Himmelskörper das Leben und Handeln der Menschen beeinflussen.

Von der im Mittelalter weit verbreiteten Alchemie hielt er nicht viel. Magie dagegen war für ihn dagegen ein Teil der Wissenschaft.

Er ist Übersetzter der griechischen Texte von Euklid und Aristoteles ins Arabische.

200 Bücher soll er verfasst haben, von denen nur wenige erhalten geblieben sind.

Durch seine intellektuellen Arbeiten wurde er eine bekannte Persönlichkeit im „Haus der Weisheit” in Bagdad. Einer Bibliothek oder frühen Universität. Muslims, Juden und Christen durften dort ihr wissen erweitern.

Seine Arbeit brachten Al Kindi aber die Missgunst der konservativen Glaubensführer ein.

Teilweise waren seine Schriften verboten und seine Bibliothek konfisziert.

Das scheint in allen Religionen gleich zu sein. Entdeckungen, die nicht ins Dogma passen, versucht man ersteinmal zu unterdrücken.

“De Aspectibus” – ist lateinisch und heisst über Spiegel. Wie sein Kollege Anthemius beschäftigte er sich mit der Lichtbrechung von Spiegeln.

Einige wenige seiner Schriften sind uns ausgerechnet auf Latein erhalten geblieben.

Er experimentierte mit den Bahnen der Lichtstrahlen und ging von ihrer gradlinigen Verbreitung aus.

Es gelang ihm einige Phänomene wie Schatten, Brechungen und Reflexionen zu erklären.

Obwohl er erkannt hatte, dass beleuchtete Objekte Strahlen aussenden, blieb er trotzdem bei der These, dass auch von den Augen Strahlen ausgehen, die zum sehen notwendig sind.

Diese Sehstrahlen tasteten, so die Theorie, ihre Umgebung ab und ermöglichten auf diese Art die Entstehung eines Bildes.

Bleibt natürlich die Frage, wieso man dann nachts nichts sieht.

Na ja. Auf jeden Fall aber war er schon einmal fast auf der richtigen Spur.

In China nutzen Yu Chao-Lung die Camera Obscura noch immer zur Unterhaltung. Er benutzte Modellpagoden, um Bilder auf einen Schirm zu projizieren. Auch für ihn schien aber der ganze Background nicht wichtig zu sein.

 

Das Lochkamera-Prinzip
Das Lochkamera-Prinzip

Alhazen – Herr der Linsen und Blenden

Nein, Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah genannt Halef, wie aus dem Karl May Roman sondern Abu Ali al-Hasan ibn al-Heithem genannt Alhazen ist der Held dieses Teils der Geschichte der Fotografie.

Seines Zeichens ebenfalls Araber.

Rein von der Seite der Optik, verfügte er als erster zumindest theoretisch über das notwendige Wissen, um erstmals Aufnahmen erstellen zu können:

Er untersuchte den Aufbau des Auges und entdeckte die in seinen Experimenten die Bedeutung der Linse.

Ferner widerlegte er die antike Theorie der Sehstrahlen.

Bei seinen Experimenten mit Laternen entdecke er, dass die Schärfe der Projektion mit der Größe des Lochs, durch die das Licht fällt – also der Blende- abhängig ist.

 

Shen Kuo – High Tech im Land der Mitte

Sein chinesischen Äquivalent ist der kaiserliche Beamte Shen Kuo. Zwischenzeitlich hat sich das Reich auch bei der Entwicklung der Fotografie zu Europa aufgeschlossen. Shen Kuo verantwortete noch einige weitere Innovationen: Er verbesserte die chinesische Hochseeschiffahrt, entdeckte, dass die Kompassnadel nicht einfach nur nach Norden zeigt, sonder zum physikalischen Nordpol. Shen Kuo entwarf Drockendocks, so dass die Schiffe ausserhalb des Wassers repariert werden konnten und er erklärte das Auffinden von versteinerten Muscheln weit im Landesinneren mit einer Theorie über Sedimente.

Und, jetzt kommts: Ganz nebenbei beschrieb er auch das richtige Prinzip der Camera Obscura.

 

Albertus Magnus und die chemische Bildspeicherung

In das 13. Jahrhundert fällt eine Entwicklung, die erst 600 Jahre später mit der Camera Obscura in Zusammenhang gebracht werden wird: Alberts Magus entdeckt Oxidation und Schwärzung des Silbernitrats

 

Roger Bacon – ein Kämpfer für die Wissenschaft

Für weiteren Durchblick bei der Fotografie sorgte der englische Mönch, Forscher und Alchemist Bruder Roger Bacon.

Auch er befasste sich ausgiebig mit den Schriften griechischer und arabischer Autoren. Diese existierten bis dahin nur in unzureichenden Übersetzungen.

Durch das Studium der Texte von Alhazen soll er zur Erfindung der Brille inspiriert worden sein.

Selber macht er Experimente und stellte eigene Beobachtungen an.

Als erster europäischen Wissenschaftler des Mittelalters beschäftigt er sich mit Schießpulver.

Für ihn ist die Wissenschaft erstmals Mittel für die objektive Erklärung der Natur. Mit Hilfe der methodischen Untersuchung.

Damit eckte er natürlich bei seinen wissenschaftlichen Kollegen an.

Im Mittelalter wurde versucht, ausgehend von den Schriften des Aristoteles, wissenschaftliche Phänomene durch theoretische, wenn auch logische Debatten zu erklären.

Wie man sich denken kann, führte das nicht immer zu einem der Wirklichkeit entsprechenden Resultat.

Wie bei Al Kindi brachten Bacon seine neuen Forschungsansätze eine zeitweilige Ächtung seiner Erkenntnisse ein.

Nachdem sich bis hierher viele Menschen mit den optischen Gesetzmässigkeiten der Fotografie beschäftigt haben, war es aber bislang noch nicht möglich, die Abbildungen zu speichern.

 

Johannes Packham – theologische Camera Obscura

Eine steilere Kirchenkarriere als Bacon bestritt sein franziskanischer Glaubensbruder Johannes Packham. Wie Bacon studierte er Theologie

in Paris. Er promovierte 1269 1269 und wurde sogleich Rektor an der Sorbonne.

Weiter ging es 1279. Packham wurde Bischof von Canterbury. Das wichtigste Kirchenamt in England.

Mit seiner Schrift „Perspectiva communis” schuf er das Standardwerk zur Optik im Mittelalter. Auf sie nahm später auch Univerasalgenie Da Vinci in seinen Arbeiten Bezug.

An der ehrwürdigen Maximilans Uni in Würzburg. Unmittelbar in der Nähe der Hochschule, in der ich studiert habe, wurde bis ins späte 16. Jahrhundert Seminare über die “Perspectiva communis” abgehalten.

Gegen Ende des 13 Jahrhunderts, wurde eine andere Verwendung der Camera Obscura wiederentdeckt: Und zwar durch den französischen Astronomen Guillaume de Saint-Cloud. Er nutzt die Camera Obscura zur Beobachtung einer Sonnenfinsternis. Ähnlich wie Aristoteles 1000 Jahre vorher.

Ähnlich wie Gillaume de Saint-Cloud setzte auch Kamal al-Din al-Fārisī die Camera Obscura bei seinen Experimenten als wissenschaftliches Hilfsgerät ein. Mit Hilfe eines mit Wasser gefüllten Gefäßes und einer Camera Obscura gelang es ihm, weisses Licht in die Spektralfarben zu spalten.

 

Arnadlus de Villa Nova – die Camera Obscura und die Alchemie

Mit Arnaldus aus Villa Nova betritt eine weitere spannende Gestalt die Bühne.

Ganz abgesehen davon dass er vermutlich aus Valencia stammt und mir alleine schon dadurch sympathisch ist, werden ihm einige alchemistische Texte zugeschrieben.

Die Alchemie ist ein alter Zweig der Naturphilosophie. Sie ist die Lehre von den Eigenschaften der Stoffe und ihren Reaktionen kombiniert mit stark mythisch geprägten Spekulationen und Ideen. Im Laufe des 18. Jahrhunderts spaltete sich die Chemie begrifflich von ihr ab und trat als Disziplin an ihre Stelle.

Arnaldus war auch Arzt und Pharmazeut. Nebenbei betätigte er sich als Laientheologe und Kirchenreformer, was ihm das Prädikat des Häretikers einbrachte.

Für den Hof von Aragon war er auch als Diplomat unterwegs.

Die Camera Obscura nutze er mehr zu Unterhaltungszwecken.

 

Levi ben Gershon – die Camera Obscura und die Astronomie

Der jüdische Mathematiker, Philosoph und Astronom Levi ben Gershon empfiehlt die Camera Obscura von Sonnen- und Mondfinsternissen.

Es fällt auf dass die Camera Obscura vielfältige Einsatzgebiete hatte:

Astronomie, Kunst, Forschung, Mystik und Unterhaltung.

Im Auftrag von Papst Clements VI wurden die Abhandlungen von Gershon ins Lateinische übersetzt.

Johannes Kepler, der der Camera Obscura ihren Namen geben wird, soll weder Kosten noch Mühe gescheut haben, um ein lateinisches Exemplar von Gershons Schriften zu bekommen. So begehrt waren diese in der christlich geprägten Wissenschaft.

1342 baut Petrus von Alexandria erstmals eine Gerät, das einer Lochkamera am Ähnlichsten kommt. Einen lichtdichten Kasten mit Loch an der Vorderseite. An dessen Rückseite zeichnet sich eine spielverkehrte und auf dem Kopf stehende Projektion ab.

 

Fazit und Ausblick

In den ersten Folge des Podcasts haben wir gehört, wie die Menschen gelernt haben, ein Naturphänomen für sich zu nutzen.

Erst danach ist ist es ihnen gelungen, so langsam die Gesetzmäßigkeiten zu begreifen, die dahinter stecken.

Es hat dann nochmal bis ins Mittelalter gedauert, um du Grundlagen der Optik zu schaffen. Europa, Asien, Arabien

Viele verschiedene Menschen, die auf der ganzen Welt zuhause waren haben ihren Teil dazu bei getragen.

Ich finde es absolut spannend wie lang die Geschichte der Fotografie ist. Tausende von Jahren alt und es wird noch mal ein paar Hundert Jahre dauern, bis die Fotografie sich so weit entwickelt hat, wie wir sie heute kennen.

Bis ins Mittelalter wurde die Camera Obscura vielfältig eingesetzt. In der Wissenschaft für Experimente bei der Untersuchung der Lichtbrechung, in der Astronomie, für die Beobachtung der der Sonne oder als Projektionsapparat zur Unterhaltung.

Viel mehr Einsatzgebiete als heute. Heute ist die Camera Obscura eher nur noch eine Kuriosität.

Ab dem Mittelalter setzt sich, das fort, was sich in der Steinzeit schon einmal angedeutet hat:

Die Camera Obscura zur Speicherung der Wirklichkeit. Zum Festhalten von Bildern

Petrus von Alexandrien entwickelte eine erste Version einer transportablen Kamera.

Die Künstler der nächsten Epochen, wie Leonardo da Vinci werden die Camera Obscura als Zeichenhilfe nutzen. Bevor es Nicephore de Niepces gelang, die Bilder auf lichtempfindlichen Platten aufzunehmen.

 

Outro

Für die Produktion dieser Folge haben wir leider die gesamten 4 Wochen gebraucht.

Die Arbeit an Podcast mit gut recherchiertem Content sind deutlich aufwändiger, als wenn einfach nur über ein bestimmtes Thema fabuliert wird.

Unserer Recherchen haben viel Material zu den Anfängen der Fotografie zu Tage gefordert.

Deutlich mehr, als was wir erwartet haben.

Anstatt das auf zwei Folgen zusammenzukürzen haben wir uns entschlossen, noch eine dritte Folge zu porduzieren.

Nächstes Mal schaffen wir dann hoffentlich den Schritt bis zur ersten Fotografie.

Die Shownotes zum Podcast findet ihr unter schoder-media.de/shownotes

Es würde uns freuen, wenn ihr nächstes Mal wieder rein hört.

 

 

Transkript Podcast 002 Entwicklung der Camera Obscura 02

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